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11.12.2008
Endspurt und letztes
Heimspiel vor Weihnachten:
Sonntag, 14.12. Klipper THC - TTK Sachsenwald (14.00 Uhr)
06.12. Merlo(t) in Premium-Qualität -
Millionensturm dreht durch
Klipper THC -
Braunschweiger THC 8:4
(3:2)
Kenner
und Liebhaber französischer Weine und deutscher Hallenhockey-Spielkultur
werden ihn lieben: Unseren Merlo(t) in Premium-Qualität (siehe Foto,
zum Vergrößern einfach draufklicken)!
"Mit Tatkraft und Mut, neue Wege zu beschreiten" (Abstimmung der Laufwege
wird so zur mittleren Katastrophe...), ist der "Merlo(t) Synthèse einer der
größten Erfolge und das Resultat gewissenhafter (regelmäßiges
Konditionstraining), naturbezogener (spielt nur mit Holzschlägern) Arbeit".
"Kürzlich", so schreibt das Bulletin von Jacques im sein Weindepot -
quasi der Peco-Newsletter vinophiler Gesellschaftsschichten -, wurde der
Merlo(t) "mit einer Silbermedaille ausgezeichnet", schob sich nämlich durch
vier Buden gegen Niedersachsen I wieder auf den zweiten Platz der
teaminternen Torschtzenliste.
Dabei "begeistert" speziell "das harmonische Zusammenspiel" (von Frucht und
Eichenholz oder aber unseres Millionensturms) ebenso wie die Tatsache, dass
unser Merlo(t) auch "als Begleiter von Gans oder Ente (...) einfach
unschlagbar ist" (musste nach Abpfiff nämlich ungeschlagen auch schnell zu
Mudderns Geburtstag...).
Damit sollten die entscheidenden Eckpunkte des liga-technischen Top-Spiels
an Spieltag vier (eins gegen zwei) klar geworden sein.
Unverschlüsselt: Hoheneichen beginnt baldrianisiert (gefährlich: Rotwein in
Verbindung mit Beruhigungsmitteln!) und gerät in Rückstand.
Das Blatt wendet sich aber schon zum
Pausentee, bis Minute 35 hat der Millionensturm (kombinierter Rotwein-Tanck)
für komfortable Führung (5:2) gesorgt und mit Braunschweigs Mauer-Taktik ist
es (Rotwein-)Essig. Der Rest ist schon Routine, bis beim 8:3 während einer
Schlussecke unerwartet der Ballsauger anspringt und für Tunnel-Tor zum
Endstand sorgt...
Tore: Tanck, Merl (je 4) / BTHC:
Schaller / Wilmshöfer (je 2)
Aufstellung:
Borgmann - Schoop, Stracke - J. Dietz - Tanck, Merl
von Zech, Lassen, Pinck, Kölln, von Bothmer, Funk;
SR: Papiest / Winter
Karten: nix
Ecken: Klipper: 5 (2) / BTHC: 7 (1)
7-Meter: Klipper 2 (1) / BTHC 1 (1)
Zuschauer: 110
07.12.
Advent, Advent, der Stracke brennt
Klipper THC -
Rahlstedter HTC 6:5 (3:4)
Eigentlich ist die Quote mies: Neuzugang Stracke macht in dieser Saison fünf
Spiele, bleibt in dreien aber torlos. Erst genaueres Hinschauen enträtselt:
Familienmensche Stracke braucht (neben Rotwein) Besinnlichkeit um sich herum, sonst ist's
RW-Essig mit der Knipserei. Soll heißen: Dr. Defense netzt nur an
Adventssonntagen, dafür dann aber auch gleich in Hattrick-Gestalt (und gerne
mit vorangestellter Walzer-Einlage von hinten links nach vorne rechts). Das
konnte schon gegen Marienvalley bestaunt werden und trat - für Inseider
wenig überraschend - auch gegen Rahltown wieder hervor. Zwei (neudeutsch)
Corners und ein Hannes-Egge-Gedächtnis-Tor mit der Rückhand aus unmöglichem
Winkel machten den neuerlichen Dreierpack und Eckerkampfs Aufholjagd gegen
griffige Ost-Hamburger rund.
Schwarz-Weiß kam nämlich mit überschüssiger Bewegungsenergie in die Hölle
von Hoheneichen, hatte zudem Oberwasser, weil tags zuvor ersten Saisonsieg
gefeiert. Plan: "Dort ansetzen, wo aufgehört" schien auch aufzugehen. Der
Gast müpft auf und führt wahlweise mit ein bis zwei Buden - sogar in
Durchgang zwo, als es vor starker Kulisse 4:5 für Auswärts steht. Da grübelt
der Tabellenprimus und stellt fest: Heute noch gar nicht niemals nie geführt
- das geht so ja nun auch nicht. Getreu der Devise "Sprechen sie in Lösungen
zu mir, nicht in Problemen" wird umgesetzt, was das Zeug hält und Spielo /
Ergebnis kurzerhand auf 6:5 gedreht. War doch gar nicht so schlimm, trotzdem
beschränkt man sich in der Folge beidseitig aufs Tore-Verhindern.
Dazu tragen auch die Männer an der Pfeife bei, die zuerst Gelb für beide
Seiten verteilen und dann den lange verloren geglaubten Begriff des
Stürmerfouls wieder salonfähig machen. Kurzum: Alles, was gefährlich für
Leib, Leben oder Zwischenergebnisse werden könnte, wird rigoros mit Pfiff
und Fingerzeig gen Mittellinie quittiert. Da wundert es nicht, dass sich
auch nach 60 Minuten nichts zählbares geändert hat und Hoheneichen wieder
die weißen Westen anlegt...
Tore:
Stracke (3), Tanck ( 2), Merl (1) / RHTC: Zien (3), Baars, Schilling
Aufstellung:
Borgmann - Schoop, Stracke - J. Dietz - Tanck, Merl
von Zech, Lassen, Funk, Pinck, Kölln, Schmidt-Engelbertz;
SR: Papiest / Winter
Karten: Pinck (Gelb, 52.) / RHTC:
Gelb (Melchert, 55.)
Ecken: Klipper: 4 (2) / RHTC: 3 (2)
7-Meter: Klipper 2 (1)
Zuschauer: 170
Saisonstatistik:
Tore: Tanck
(13), Merl (8), Stracke (6), Schmidt-Engelbertz (4), Schoop (2), J. Dietz,
Pinck, Kölln (je 1)
(=>
Alle Torschützen der Saison in der Übersicht / Tanck schiebt sich auf
Platz sechs, Merl in den Top-21!)
Karten:
Kölln, Schoop. Pinck (je 1x Gelb)
Rechenschieber bleiben in der Tasche
- die Points auch!?
13.12. Rissener SV -
Klipper THC (17 Uhr)
14. 12. Klipper THC - TTK Sachsenwald (14 Uhr)
Halle mies, Erinnerungen gut! So lässt sich die emotionale Bindung an
Hallenspiele bei Rissen verkürzt darstellen. Vor knapp zwei Jahren füllte
ein blaues Jubel-Meer den unterkühlten Betonklotz in Hamburg-West, als am
letzten Spieltag der direkte Wiederaufstieg in Liga uno perfekt gemacht
wurde. Geschichte könnte sich zumindest in Ansätzen wiederholen, wenn am
Samstag erneut three point aufs Klipper-Konto eingezahlt würden - Vorsprung
auf Grün-Weiß würde sich dann nämlich auf schlanke acht (eigth / 8) points
belaufen! Das würde vier Spieltage vor ultimo schon das Prädikat "vorentscheidend"
verdienen (Gramatik-Füchse stellen fest: bislang viel Konjunktiv) - ist aber noch nicht so weit
(Indikativ!)!
Die points wollen erst geholt werden,
denn alte Trainer-Weisheit sagt auch: Wer rechnet, der verliert!
Wollen wir nicht, schon gar nicht, wenn am Sonntag Rote Laterne Reinbek an
den Eckerkamp kommt. Trotz anzuerkennender Leistung des Betontauben-Klubs im
Hinspiel steht der Aufsteiger mit dem Rücken zur Wand, hat das Kellerduell
gegen Trabrennbahn klar verloren und sucht nun Strohhalme. In unserer
schnelllebigen Gesellschaft bleibt aber auch hier keine Zeit
für Mitleid, die points gehören in unsere täsch, genauso wie die
Rechenschieber, die einen theoretisch möglichen vorzeitigen Aufstieg vorhersagen
wollen.
Davon will hier aber niemand etwas
wissen, "lalalalalala" und Ohren zuhalten! Lieber an Tatsachen halten, wie
diese: Hoheneichen hat sich die zweitbeste Abwehr der gesamten 2. Liga, nur
die Olympioniken-besetzte Millionen-Truppe aus Mannheim hat 2 (!) weniger
kassiert, und das in Gruppe Süd, die jetzt nicht wirklich für Schützenfeste
bekannt ist. Problem in der Defense könnte aber werden: Dietz der Ältere hat
immer noch Finger entzwei, Schoop macht auf grippalen Infekt und dem
fleischgewordenen Ballsauger zwickt es an der Rippe - mal schauen, was das
nun wieder wird...
Voraussichtlicher Kader
für das Wochenende:
Borgmann, von Zech - Schoop, Stracke, Pinck - J. Dietz, Lassen - Tanck, Merl, Kölln, Schmidt-Engelbertz, von Bothmer;
SR: Schurig / Neideck (Sa); Wiarda / Pleißner (So)
Und sonst so:
"... nur ein
Punktelieferant, Punktelieferant, ..." So am Sonntag aus der Kabine unserer
ersten Damen zu hören, die erst Rote
Laterne Braunschweig abfertigen und dann auch gegen Tabellenführer Alster
glänzen. Four points in the täsch und mit dem Abstieg ganz sicher nix mehr
zu tun! Ähnlich unheimlich wie unsere Serie auch die Dominanz der zweiten (3:1
gegen TTK) und dritten Damen (6:1 gegen
Elstorf) in Ober- und 4. Verbandsliga - bedeutet jeweils Tabellenführung und
weithin gedemütigte Gegnerschaft.
Points verloren hat dagegen
unser Farm-Team, das gegen Strandhotel
zwo 6:9 unterliegt. Das schreit nach Rache am Samstag!!! Oben auf dagegen
die dritten Herren, .
Auch Neu-Franke Sagewka greift zur
Hallen-Keule. Platz drei in der Süd-Liga verbunden mit vager Hoffnung aufs
Viertelfinale.
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